Die idyllische Natur im Freien zu genießen, ist durch das Aufstellen eines Hot Tubs ein wahrgewordener Traum und führt zu einer tiefen Entspannung. Dabei bietet die Kombination aus warmem Wasser und frischer Luft eine besonders gute Möglichkeit, um dem stressigen Alltag zu entfliehen und Entspannung finden zu können. Doch wie lässt sich das passende Modell finden, wenn man einen Hot Tub kaufen will, wie funktioniert ein Hot Tub und worauf muss man sonst noch achten?

Was ist ein Hot Tub und worin liegt der Unterschied zum Whirlpool?

Ein Hot Tub ist eine Art Bottich, welcher mit Feuer oder einer Heizung das darin enthaltene Wasser aufwärmt. Diese Vorrichtung ist nur für den Outdoor-Bereich gedacht, wahlweise auf der Terrasse oder im Garten. Die in der Regel ideale Temperatur des Wassers liegt bei 35 bis 38 Grad Celsius, wobei persönliche Präferenzen entscheidend sind. Auch ist die jeweilige Außentemperatur wichtig. Aufgrund der Beschaffenheit von Hot Tubs und ihrer vielseitigen Anwendungsmöglichkeit besteht eine dauerhafte Nutzungsmöglichkeit - und zwar das ganze Jahr über.

Das Wasser in einem Badefass (Hot Tub) wird mit einem Holzofen erhitzt. Dieser Vorgang erfolgt beim Whirlpool elektrisch. Da der Strom bei Whirlpools die Quelle zum Betrieb ist, wird das Wasser nur langsam erwärmt, was bei Hot Tubs deutlich schneller funktioniert. Dabei wird eine angenehme Temperatur schon nach anderthalb bis zwei Stunden erreicht, während bei einem Whirlpool nur 1 bis 2 Grad pro Stunde erreicht werden. Whirlpools sind charakteristisch so gebaut, dass eingebaute Düsen eine Massagefunktion haben. Dies ist bei Hot Tubs nicht der Regelfall, jedoch können auch entsprechende Funktionen durch den Kauf von Zubehör erreicht werden.

Wie funktioniert ein Hot Tub genau?

Das Badefass wird normalerweise mit Holzöfen erhitzt, wobei auch elektrische Heizungen eine Alternative darstellen. Beim Gas bestehen einige Vorteile. Dazu zählt, dass es wenig Aufwand bedarf, sich kein Rauch bildet und das Wasser schnell aufgeheizt wird. Außerdem ist eine sparsame Anwendung möglich und die Reinigung auch vergleichsweise einfach gehalten, da wenig Schmutz entsteht.

Mit der Erwärmung durch Holzfeuer besteht die Möglichkeit, zwischen internen und externen Öfen auszuwählen. Bei Interesse an integrierten Öfen muss jedoch bedacht werden, dass bei diesen im Hot Tub mehr Platz benötigt wird. Das Wasser fließt anschließend in eine Kammer des Ofens, wo es erwärmt wird und dann zurückfließt. Badefässer gibt es in verschiedenen Formen und Variationen und sie können auch für Familie und Freunde genutzt werden.

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Worauf ist zu achten?

Selbstverständlich ist es keine einfache Angelegenheit, wenn man sich einen Hot Tub kaufen will. Neben der Pflege ist die Instandhaltung ein maßgebliches Unterfangen. Das Wasser sollte regelmäßig gewechselt werden, wenn der Hot Tub oft verwendet wird. Je nachdem empfiehlt sich das Wechseln des Wassers einmal pro Woche.  Da ein Hot Tub auch im Winter genutzt werden kann, ist jedoch besonders auf die Temperaturen zu achten. Wenn das Wasser im Hot Tub gelassen wird und eisige Temperaturen auftreten, kann es passieren, dass das Wasser gefriert und dadurch Schäden auftreten können. Daher ist es ratsam, im Winter das Wasser stets abzulassen. 

Die Errichtung des Badezubers sollte auf einem festen Grund erfolgen. Dazu können herkömmliche Materialien wie Schotter oder Beton verwendet werden. Bei der Anbringung auf einer Terrasse ist es sinnvoll, die Tragfähigkeit der Terrasse und somit den richtigen Terrassen-Bodenbelag zu bedenken, damit keine Schäden entstehen. 

Was kostet ein Hot Tub?

Die Kosten für Hot Tubs unterscheiden sich erheblich. Das liegt zum einen an den verschiedenen Variationen und andererseits den optionalen Extras. Hot Tubs gibt es in verschiedenen Größen und Ausrichtungen. In der Regel kann ab einem Preis von etwa 2.800 Euro ausgegangen werden. Auch sind die Wasserkosten im Blick zu behalten. Bei eingebauten Extras können auch extra Stromkosten anfallen, sodass auch hier Besonderheiten bestehen. Zudem ist die Installation - im besten Fall durch eine Fachkraft - zu bedenken.